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Trainer & Erfahrung 9 Min. Lesezeit03. Oktober 2026

Geschrieben vonSifu Erich Ferlesch

36 Jahre Kampfkunst-Erfahrung: Was einen erfahrenen Lehrer ausmacht

Sifu Erich Ferlesch, Leiter von CFC Die Kampfkunstschule in Villach

Wer in Villach nach Kampfkunst oder Selbstverteidigung sucht, findet viele Angebote und viele Bezeichnungen. Die Bezeichnung Kampfkunstlehrer allein sagt jedoch noch wenig darüber aus, wie umfangreich die praktische Erfahrung, die Ausbildungsdauer oder die Unterrichtserfahrung einer Person tatsächlich ist. Dieser Beitrag soll Orientierung geben: Woran erkennen Sie einen erfahrenen Lehrer – und was haben Sie als Schülerin oder Schüler davon?

Als konkretes Beispiel dient der Weg von Sifu Erich Ferlesch, Gründer und Leiter von CFC Die Kampfkunstschule. Nicht als Werbeanzeige, sondern weil sich an einer nachvollziehbaren Biografie gut zeigen lässt, welche Bausteine Erfahrung tatsächlich ausmachen.

Woran erkenne ich einen erfahrenen Kampfkunstlehrer?

Gerade im Bereich Selbstverteidigung lohnt es sich, genauer hinzusehen, welchen praktischen und fachlichen Hintergrund ein Trainer mitbringt. Diese Fragen helfen dabei:

  • Wie lange trainiert der Lehrer selbst – und wie lange unterrichtet er bereits?
  • Hat er Erfahrung außerhalb eines kontrollierten Trainingsraumes?
  • Hat er Vollkontakt- oder Wettkampferfahrung?
  • Gibt es praktische Erfahrung im Sicherheitsbereich?
  • Bildet er sich weiterhin fort?
  • Kann er erklären, warum eine Methode funktioniert – und unter welchen Bedingungen nicht?

Keine dieser Fragen ist ein Angriff auf andere Schulen. Sie sind schlicht die Fragen, die man auch einem Arzt, einem Bergführer oder einem Fluglehrer stellen würde.

Frühes Interesse und Einstieg mit Muay Thai

Das Interesse an Kampfkunst, Bewegung und Selbstverteidigung begleitet Erich Ferlesch seit seiner Kindheit. Mit etwa 13 Jahren, im Jahr 1990, begann er mit Thaiboxen (Muay Thai). Frühes Vollkontakttraining prägt: Es schult Distanzgefühl, Timing und Belastbarkeit – und es vermittelt sehr direkt, dass eine Technik unter Widerstand anders wirkt als in der Luft.

Wing Chun als langfristiges Fundament

Mit rund 18 Jahren, ab 1995, wandte er sich intensiv dem Wing Chun zu, das über die folgenden Jahrzehnte zu einem wesentlichen Fundament seines Kampfkunstweges wurde. Wing Chun ist dabei nicht „das beste System“ – verschiedene Systeme liefern unterschiedliche Werkzeuge. Wing Chun steht für Nahdistanz, Struktur, Zentrumslinie und Ökonomie der Bewegung. Später kamen die Filipino Martial Arts (FMA) mit Stock und Klinge hinzu. Mehr zum System finden Sie auf der Seite Wing Chun in Villach.

Praktische Erfahrung im Sicherheitsbereich

Ab etwa dem 20. Lebensjahr kam etwas hinzu, das im Trainingsraum kaum zu simulieren ist: operative Arbeit im Sicherheitsbereich – vom Einlass- und Sicherheitsdienst bis hin zum gehobenen Personenschutz. Insgesamt sind daraus rund 25 Jahre operative Sicherheitserfahrung geworden.

Der Unterschied zum kontrollierten Training ist erheblich. Im Ernstfall spielen Stress, Überraschung, Platzmangel, mehrere Personen und unklare Absichten eine Rolle. Viel davon wird nicht mit Technik gelöst, sondern mit Wahrnehmung, Kommunikation, Positionierung und rechtzeitiger Deeskalation.

Vollkontakt auf der Lei Tai

Als aktiver Vollkontakt-Lei-Tai-Kickboxer hat Erich Ferlesch zudem erfahren, was unter echtem Widerstand funktioniert. Vollkontakt ist eine ehrliche Rückmeldung: Er zeigt schnell, welche Strategien tragen und welche im Training zwar gut aussehen, unter Druck aber Grenzen haben.

Jahrzehntelange Kampfkunst, Vollkontakt, operative Sicherheit, Personenschutz und langjähriger Unterricht – diese Kombination ist ungewöhnlich.

Warum Erfahrung in der Selbstverteidigung besonders wichtig ist

Selbstverteidigung ist kein Bereich, in dem ausschließlich schöne Bewegungsabläufe entscheidend sind. Unter Stress verändern sich Wahrnehmung, Feinmotorik, Entscheidungsfindung und Timing. Deshalb ist Unterricht besonders wertvoll, wenn der Lehrer beides kennt: langjährige Trainingserfahrung und praktische Erfahrung mit realen Konfliktsituationen.

Ein solcher Lehrer versteht, wie Konflikte entstehen, wie Distanz, Timing und Überraschung tatsächlich wirken und wie man komplexe Inhalte sicher vermittelt. Garantien gibt es dabei keine – keine Technik funktioniert immer. Gerade diese Ehrlichkeit gehört zu gutem Selbstverteidigungstraining in Villach.

Die Erfahrung hat den Vorteil völliger Gewissheit!
Zitat: Erich F. Sifu

Vom Praktiker zum Lehrer

Seit 1997 unterrichtet Erich Ferlesch, seit 2002 mit eigener Schule in Villach. Ein guter Praktiker ist jedoch nicht automatisch ein guter Lehrer. Unterricht verlangt zusätzlich Beobachtungsgabe, Methodik und Didaktik, die Anpassung an unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, verständliche Sprache und ein sicheres Trainingsdesign. Ziel ist, dass Schüler nicht nur Techniken kopieren, sondern Prinzipien verstehen und anwenden können.

Auch nach Jahrzehnten weiterlernen

Erfahrung bedeutet nicht, irgendwann nichts mehr lernen zu müssen. Im Gegenteil: Je länger man unterrichtet, desto genauer erkennt man, welche Details verbessert werden können. Auch nach 36 Jahren versteht Erich Ferlesch Kampfkunst nicht als abgeschlossenes System – Methoden, Taktiken, Trainingsformen und didaktische Konzepte werden laufend überprüft, angepasst und weiterentwickelt.

Was Schüler davon haben

  • Realistische Einschätzung, was eine Technik leisten kann – und was nicht
  • Nachvollziehbare Erklärungen statt bloßem Auswendiglernen
  • Weniger unnötige Bewegungen, mehr Prinzipien
  • Anpassung an Alter, Erfahrung und körperliche Voraussetzungen
  • Verständlicher Umgang mit Stress, Distanz, Timing und Eskalation
  • Verbindung von traditioneller Kampfkunst und moderner Selbstverteidigung

Besonders deutlich wird dieser Nutzen im Einzelunterricht, wo Inhalte vollständig auf die Person abgestimmt werden. Mehr zum Werdegang lesen Sie im Trainerprofil von Erich Ferlesch und auf der Seite Über uns.

Fazit

Wer in Villach eine Kampfkunstschule sucht und Wert auf langjährige Erfahrung, kontinuierliche Weiterbildung und praktische Anwendbarkeit legt, findet bei CFC einen Trainer mit einem ungewöhnlich breiten Erfahrungshintergrund – nicht nur lange trainiert, sondern über Jahrzehnte gelernt, angewendet, unterrichtet und weiterentwickelt. Einen Überblick über alle Bereiche bietet die Seite Kampfkunst in Villach.

Häufige Fragen

Wie lange ist Erich Ferlesch in der Kampfkunst aktiv?

Seit 1990, also rund 36 Jahre. Wing Chun trainiert er seit 1995, unterrichtet seit 1997 und führt seit 2002 eine eigene Schule in Villach.

Welche Systeme werden bei CFC unterrichtet?

Die Ausbildungsbereiche sind Wing Chun, FMA (Filipino Martial Arts) und HEMA, ergänzt um praxisnahe Selbstverteidigung.

Welche praktische Erfahrung bringt der Trainer mit?

Rund 25 Jahre operative Sicherheitserfahrung inklusive Personenschutz sowie Vollkontakterfahrung als Lei-Tai-Kickboxer.

Brauche ich Vorkenntnisse für Selbstverteidigung in Villach?

Nein. Der Unterricht wird an Alter, Erfahrung und körperliche Voraussetzungen angepasst.

Woran erkenne ich einen seriösen Selbstverteidigungstrainer?

An nachvollziehbarer Trainings- und Unterrichtsdauer, Praxis außerhalb des Trainingsraums, laufender Weiterbildung und der Fähigkeit, auch die Grenzen einer Methode zu erklären.

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