Geschrieben vonSifu Erich Ferlesch
Original oder Kopie? Worauf Sie bei der Wahl Ihrer Selbstverteidigung wirklich achten sollten

Sie wollen Selbstverteidigung lernen und stehen vor einem unübersichtlichen Angebot: Kampfsport, Kampfkunst, moderne Nahkampfsysteme, Wochenendkurse. Alles klingt gut. Alles verspricht Sicherheit. Doch wie erkennt man, was wirklich trägt – und was nur gut vermarktet ist?
Modern klingt nicht automatisch besser
Viele neue Systeme werben mit Begriffen wie „militärischer Nahkampf“ oder „Einsatztraining“. Das klingt beeindruckend – ist aber oft mehr Marketing als Substanz. Nehmen wir ein bekanntes Beispiel: Echtes militärisches Nahkampftraining, wie es beim israelischen Militär gelehrt wird, ist an genau dieses Umfeld gebunden – Ausrüstung, Einsatzrealität, tägliches Training über Jahre. Was zivil in Europa unter ähnlichem Namen unterrichtet wird, ist zwangsläufig eine zivile Adaption. Das macht es nicht schlecht. Aber es ist eben nicht dasselbe, was der Name suggeriert – und genau das sollten Interessierte wissen, bevor sie sich entscheiden.
Neu heißt nicht neu erfunden
Das Rad kann niemand neu erfinden. Die meisten modernen Selbstverteidigungssysteme sind Hybridkonzepte – sie kombinieren Elemente, die es in klassischen Kampfkünsten längst gibt: Distanzgefühl, Hebeltechniken, Angriffe auf vitale Punkte, Bodenarbeit. Wing Chun etwa enthält seit über 300 Jahren genau diese Prinzipien. Ein neues System ist deshalb nicht automatisch überlegen, nur weil es neuer ist. Oft ist es die Neuverpackung von etwas, das es in dieser Form schon lange gibt – nur ohne die jahrzehntelange Tiefe, aus der es eigentlich stammt.
Ein Bild dazu: Ein Hybridsystem, das schnelle Ergebnisse verspricht, ist wie Fast Food – schnell, effektiv beworben, aber ohne die Tiefe eines Menüs, das über Jahre gereift ist. Eine vollständige Kampfkunstausbildung ist eher das Fünf-Sterne-Menü: mehr Aufwand, dafür fundiert, vielseitig und mit echter Substanz.
Woran erkennt man einen wirklich erfahrenen Trainer?
Das ist die wichtigste Frage – und die am seltensten gestellte. In fast jedem Handwerk muss man Praxis nachweisen: Ein Tischler oder Maler ohne jahrelange Erfahrung würde niemand ernst nehmen. In der Kampfkunst- und Selbstverteidigungsbranche ist das anders. Ein Wochenendseminar reicht vielerorts aus, um sich „Instructor“ zu nennen. Fragen, die Sie sich vor der Anmeldung stellen sollten:
- Wie lange unterrichtet der Trainer bereits selbst – nicht nur, wie lange trainiert er?
- Gibt es eine nachvollziehbare, praktische Erfahrung hinter dem Titel – oder nur ein Zertifikat?
- Ist die Schule einem größeren, überprüfbaren Verband angeschlossen, und lässt sich das öffentlich nachvollziehen?
- Wird die Ausbildung strukturiert und Schritt für Schritt aufgebaut, oder wirkt es wie eine lose Sammlung von Techniken?
Wer diese Fragen nicht beantworten kann oder will, sollte zumindest stutzig werden.
Größe ist kein Qualitätsmerkmal
Eine große Halle mit vielen Trainern wirkt beeindruckend. Sie bedeutet aber nicht automatisch gute Ausbildung – oft eher das Gegenteil: weniger individuelle Betreuung, mehr anonymes Massentraining. Und: Wer am meisten Werbebudget investiert, wird häufig als der Beste wahrgenommen – unabhängig von der tatsächlichen Qualität dahinter. Das ist verständlich, aber trügerisch.
Was das für Sie bedeutet
Bevor Sie sich für eine Schule entscheiden, lohnt sich ein genauer Blick statt einer schnellen Entscheidung. Fragen Sie nach der Erfahrung des Trainers, nach der Struktur der Ausbildung, nach dem, was wirklich hinter dem Namen steckt.
Bei CFC – Die Kampfkunstschule in Villach erhalten Sie genau das: eine strukturierte, vollständige Ausbildung unter der persönlichen Leitung von Sifu Erich Ferlesch – 36 Jahre Kampfkunst-Erfahrung, 25 Jahre operative Sicherheitspraxis als Personenschützer. Kein Fragment, keine lose Techniksammlung, sondern ein durchdachter Weg von den Grundlagen bis zu fortgeschrittenen Fähigkeiten – Wing Chun als Fundament, ergänzt durch FMA, HEMA und Kampfsport. Original, nicht Kopie – und dabei mit modernem Trainingsequipment und zeitgemäßer Trainingspädagogik. Alte Kampfkunst zu unterrichten heißt nicht, in veralteten Strukturen zu denken.
Original war immer zuerst da. Und das bleibt der beste Ausgangspunkt für echte Selbstverteidigung.
Ihren Einstieg persönlich besprechen
Das erste CFC-Trainingsmodul kostet einmalig 30 Euro, ist kein Abo und wird bei einer Mitgliedschaft angerechnet.
Probeunterricht mit Wunschtermin anfragen
Wählen Sie Tag und Uhrzeit – wir bereiten Ihr erstes Training persönlich vor.

